KOLK 17 bei der UNIMA

Wie bewahrt man etwas, das zum Leben gemacht wurde? Dokumentation und Archivierung von Figurentheater

Wie bewahrt man etwas, das zum Leben gemacht wurde?

Diese Frage stellt sich die UNIMA International Heritage Commission in ihrer Webinar-Reihe „Conserving, Archiving & Exhibiting Puppets" – und KOLK 17 ist mittendrin.

Die Reihe bringt Archivar:innen, Konservator:innen und Forscher:innen aus aller Welt zusammen, um genau das zu verhandeln: Wie dokumentiert man Objekte, deren eigentlicher Kontext – die Bühne, das Ritual, die Aufführung – längst verschwunden ist? Wie hält man fest, was eine Figur war, bevor sie in eine Vitrine kam?

Session 1 im April widmete sich der Konservierung, von der Restaurierung einer Kriegsmarionette aus Budapest bis zur 3D-Digitalisierung als Archivierungsinstrument. Session 2 im Juli vertiefte die Frage der Dokumentation – mit Perspektiven aus Frankreich, Brasilien, Griechenland und Portugal.

Session 3 – und KOLK 17 ist mit dabei

Am 17. August 2026, 15:00–17:30 Uhr CEST folgt Session 3 – und KOLK 17 ist mit dabei: Dr. Antonia Napp und Sonja Riehn sprechen über die Erfahrungen aus einer der bedeutendsten Figurentheater-Sammlungen Europas. Thema: die Herausforderungen des Katalogisierens, Provenienzforschung, internationale Zusammenarbeit – und die Frage, wie man Objekte dokumentiert, deren Geschichten weitererzählt werden müssen, auch wenn die Bühne längst abgebaut ist.

Für alle, die in der Szene forschen, archivieren oder arbeiten: Das ist eine Stunde, die sich lohnt.

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