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Stephan Wunsch aus Aachen und Heike Klockmeier aus Hamburg bilden die Compagnie Ambrella und Rosenfisch und zeigen Leonce und Lena nach der gefeierten Premiere am 22. April 2022 nun im ganzen Land in verschiedenen Theatern.

In Krefeld entwickeln Stella Jabben und Volker Schrills Puppentheater für große und für kleine Menschen. Sie spielen auf ihrer Bühne im blauen Haus und fahren zu Gastspielen im gesamten Bundesgebiet. Das Theater wird seit Mai 2022 CO2-neutral betrieben.

Das „Dornerei-Theater mit Puppen“ von Eleen und Markus Dorner ist seit fünfundzwanzig Jahren fester Bestandteil des Kulturangebots im romantischen Mußbacher Herrenhof (Neustadt an der Weinstraße). Im Theatersaal der Parkvilla, wo unser Puppentheater einen festen Standort hat, entstehen die phantasievollsten Stücke, mit denen die Dorners dann auf Gastspielreise gehen: von Augsburg bis Zwickau, von Husum im hohen Norden bis zu den Alpen nach Berchtesgaden. Auslandsgastspiele der Dornerei: Italien, Schweiz, Belgien, Österreich, Tschechien, Luxemburg, Dänemark.

Gugelhupf ist den Traditionen und Formen des Kasper- und Jahrmarktstheaters verbunden, setzt dabei aber eigene aktuelle und gestalterische Akzente. Das Puppentheater Gugelhupf gibt Vorstellungen in Kindergärten, Schulen, Büchereien, Theatern, auf Kleinkunstbühnen und Straßenfesten. Es hat an Puppentheater- und Kleinkunstfestivals in Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz, den Niederlanden und der Slowakei teilgenommen.

Seit Januar 2016 gibt es in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgien (DG) ein eigenes professionelles Figurentheater.
Ein Team von Theatermachern verwaltet einen kleinen Kulturbetrieb, ein Tourneetheater, das finanziell zu großem Teil vom Kulturministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft getragen wird.
Das Figurentheater arbeitet hauptsächlich regional; es hat sich jedoch ebenfalls zur Aufgabe gemacht stellvertretend das Kulturschaffen in der DG im gesamten deutschsprachigen europäischen Raum zu präsentieren.

Das Theater Miamou wurde von Mirjam Hesse 2011 nach Abschluss ihres Figurentheater-Studiums gegründet. In Zusammenarbeit mit Enno Podehl entstanden seitdem mehrere Inszenierungen, mit denen das Theater in zahlreichen Städten Deutschlands sowie international zu sehen ist. Die Inszenierungen zeichnen sich vor allem durch eine ruhige, klare und poetische Bildsprache aus.

„Mir ist es wichtig, mit meinem Theater einen Raum zu schaffen für innere Welten. Ich möchte das Publikum – Kinder wie Erwachsene – einladen, sich die Zeit zum Hinschauen zu nehmen und sich von den Dingen, Materialien und Figuren überraschen zu lassen.
Als Resonanz aus dem Publikum höre ich immer wieder, dass mein ruhiges und konzentriertes Spiel, in dem die körperliche Präsenz die Spannung hält, die ganz eigene und besondere Qualität meiner Stücke ausmacht. Reduktion, Rhythmik und choreografische Elemente spielen für mich hierbei eine wichtige Rolle.
Das Bühnenbild wie auch die Figuren baue ich in engem Zusammenhang mit der jeweiligen Stückentwicklung und kombiniere dabei die verschiedensten Figurenformen und Bewegungstechniken. Das ermöglicht mir, den Kern der Geschichte schon bei der Auswahl und Gestaltung der Darstellungsmittel mit einzubeziehen.“